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Üm Kaulejröwn luch a Stain

Es gibt ein Dokument welches bezeugt dass der Kaulejröwen früher bei den Rodern Zintchendool-Jröwen geheissen hat. Dass der Name Kaule-Jröwen nicht von Kohle, sondern vom Mittelhochdeutschen Kaule= Grube stammt, ist eine Vermutung, eine Hypothese von mir. Denn Kohle hat man dort sicher nie gebrannt. Doch Steine hat man dort gegraben. Auch hierfür liegt ein Dokument vor. Und Zwar aus dem Jahr 1868. Da heißt es :

Am Neujahrs Sonnabend 1868 waren wir im Zinkendohl-Graben Steine machen. Dies ist geschrieben  am ersten Jänner 1869
Fazit: Ein Steinbruch war der Kaulejröwen früher, wo man nicht nur Steine geschürft sondern auch Sand geholt hat. Auf diese Weise wurde die „Kaule“ åf såksesch de Kuil, immer tiefer.
Also hieß er Kaulen-Graben, und ist im Lauf der Zeit zum Kaulen-Jröwen geworden.

 

Üm Kaulejröwn luch a Stain

Akåzen juw et niet am Roadar Tol

uch Röd wos niuch nichan Jemain,

Bäsch uch Såmp wos iwerol.

åf dem Feeld luch oald a Stain,

asü üm Kaulejröwen, an der Aird.

 

De Luit, eus Våter woiren doot,

mät Okkes, Seenz uch Sächel,

woihear sä kwoimen?

asü bestimmt wais nimest huit,

når aint es jamz, jamz sächer:

 

Dått dä Stain vüm Kaulejröwen

eus Luit sich dåihear noimen,

sä briechten dä zem bauen.

Mät der Okkes finge sä uch ün

Aichen ois dem Beasch ze hauen.

 

Et loigen Stain uch an der Aird,

et antsteamt an klain Jemain,

sä fiengen ün ze jröwen

a jeed Stainchen wos et wairt,

asü antsteamt der Kaulejröwen.

 

Huit es der Kaulejröwen an dief Kuil

kit ois der Kuil dier Nümen?

Ois Stain an Dauresuil

hüt em doihear auch jejröwen.

Kaul uch Kuil poasst jeut zesümmen.

Zugesendet von Martin Hedrich, Januar 2009

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